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21.10. – Gina Schwarz „Pannonica“

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde!

Eine grandiose Jazzwoche geht am Mittwoch in Villach zu Ende ! Nach den großartigen Auftritten der Weltklassemusiker Takase, Schlippenbach, Bauer , Erdmann und Narvesen folgt ein weiterer Höhepunkt mit brillianten Musikern aus Österreich rund um die Ausnahmebassisten Gina Schwarz!

Mittwoch, 21.10. 2020, 20 Uhr, Bambergsaal Villach

Gina Schwarz “ Pannonica „

Die Besetzung:                                                                    

Gina Schwarz: bass, composition
Lorenz Raab: trumpet, fluegelhorn
Lisa Hofmaninger: soprano saxophone, bass clarinet
Alois Eberl: trombone
Florian Sighartner: violin
Clemens Sainitzer: cello
Philipp Nykrin: piano
Christopher Pawluk: guitar

Judith Schwarz drums

[…] „Gina Schwarz hat aus der Zusammenstellung handverlesener MusikerInnen ein zutiefst demokratisch funktionierendes Kollektiv geformt, in dem jede/jeder ein unüberhörbares Stimmrecht hat. Ausnehmend spannend das Erleben, wie man auf unkonventionelle Art freigeistig konventionell klingen kann.“ (Hannes Schweiger)

„Pannonica de Koenigswarter, geb. Kathleen Annie Pannonica Rothschild, war eine der wichtigsten Förderinnen des Modern Jazz.“ So steht es in ihrem Lexikon-Eintrag, und auch, dass sie mit Thelonious Monk, der sich für ihr selbstloses Tun als Gönnerin gleich mit mehreren ihr gewidmeten Kompositionen revanchierte, und seiner Familie eng verbunden war. „Pannonica“ ist eine davon, und so lautet auch der Titel eines spannenden Projektes rund um die „Baroness der tiefen Töne“, Gina Schwarz, die einerseits das Mäzenatentum der Namensgeberin wieder in Erinnerung ruft (solche Menschen gehen schon seit Langem ab!) und andererseits damit einen bewusst femininen „Hörblick“ eröffnet. Dieses Projekt startete als Stageband im Porgy & Bess, es wurden Komponistinnen und Musikerinnen eingeladen, die ihre Aufgabe meisterhaft lösten und für insgesamt acht höchst unterschiedliche und spannende musikalische Abende sorgten. Einen Querschnitt aus diesen Arbeiten gibt es auf dieser Doppel-CD nachzuhören (CD 1 „Musicbox“), plus neu konzipiertes Material (CD 2 „Free Landscape“) mit jener Band, die in der Saison 2017/18 allmonatlich auf der Bühne stand, also als bestens eingespielt gilt. Gina Schwarz fungiert als umsichtige und souveräne Bandleaderin, die sich als gewiefte und kompetente Komponistin und Arrangeurin auszeichnet und ihrer hervorragend besetzten Formation viel Freiraum lässt, der höchst spannend solistisch und kollektiv eingenommen wird. Gina Schwarz, die seit vielen Jahren eigenen Formationen wie „Schwarzmarkt“, „Woodclock“ oder „Jazzista“ vorsteht oder Projekte wie jenes mit ihrem amerikanischen Namensvetter Jim Black realisiert, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem produktiven Katalysator und zu einer stabilen, kreativen Stütze der aktuellen austriakischen Jazzszene. Diese Einspielung bestätigt diese Einschätzung nachhaltig.

Nach einigen erfolgreichen Projekten wie Woodclock, Jazzista, Airbass und Schwarzmarkt verwirklicht Gina Schwarz eine weitere Vision – Pannonica. Mit Pannonica präsentiert die Bassistin, Komponistin und Bandleaderin eine gleichberechtigte generationen-übergreifende Verbindung in der heimischen Jazzszene. Neben etablierten JazzmusikerInnen ihrer Generation holt sie weitere aufstrebende Ausnahmetalente mit ins Boot – Judith Schwarz, Lisa Hofmaninger, Lorenz Raab, Alois Eberl, Florian Sighartner, Clemens Sainitzer, Christopher Pawluk und Philipp Nykrin.

Im aktuellen Programm von Pannonica überzeugen die MusikerInnen – gekonnt in Szene gesetzt – durch starke Soli und klangfarbenreichen Kollektiv-Improvisationen. Die konzeptionelle Idee und das Verständnis von melodischer Formgebung prägen die Musik der Komponistin. In uneingeschränkter Hingabe der Umsetzung durch die MusikerInnen treffen kreativ arrangierte Bläsersätze auf melodisch gesetzte Streicherstimmen und ergeben mit großem Spannungspotential der Rhythmusgruppe einen homogenen Bandsound mit unkonventionellen Färbungen. Neben dem Gendergedanken war eine schillernde Persönlichkeit Inspiration für die Entstehung des Projekts: Namensgeberin Baroness Pannonica de Königswarter, eine Kämpferin, Mäzenin, Muse, Vertraute und innige Freundin vieler MusikerInnen wird oft die Jazzbaroness genannt. Jazz verkörperte für sie Modernismus und Toleranz. 

Eintritt : 25 Euro

Da infolge der COVID-19-Beschränkungen nur 1oo Zuhörerinnen im Bambergsaal zugelassen sind, wird um Reservierung unter Tel. 0699 18082570 oder 04242 28896  oder kulturforum@ inode.atgebeten. 

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